Beat Schwarz
freut sich darüber, dass die Vorlage «Wil-West» angenommen wurde.
Die SBB bleibt beim Beschluss zur Nutzungsaufgabe des Kombi-Verkehr-Terminals in Gossau. z.V.g.
In Beantwortung einer Interpellation der SP-Kantonsräte Florian Kobler und Karin Hasler mit dem Titel «Güter auf die Schiene darf kein Auslaufmodell sein» erklärt die Regierung, sie habe von der Neuausrichtung des kombinierten Verkehrs und der damit verbundenen Aufgabe des Terminals (KVT) aus den Medien erfahren.
Güterverkehr Die Regierung habe im vergangenen Juni ein klärendes Gespräch mit SBB und SBB Cargo geführt und dabei die Bedeutung des KVT-Standorts Gossau für die regionale Wirtschaft betont, nachdem sie von der Nutzungsaufgabe des Kombiverkehr-Terminals erfahren hatte. Die SBB habe jedoch an ihrem Entscheid festgehalten, die Bedienung aufzugeben. Weiter informiert die Regierung über die Strategie «Suisse Cargo Logistics». Um Gütertransporte wirtschaftlicher zu gestalten, richtet die SBB den kombinierten Verkehr neu aus. In diesem Zusammenhang zieht sie sich als Terminalbetreiberin an einzelnen Standorten zurück, unter anderem in Gossau und Widnau. Das KVT Gossau kann weiterhin von Drittanbietern für den kombinierten Verkehr genutzt werden. Sollte sich kein solcher Anbieter finden, wird die Anlage bis auf Weiteres wieder als reiner Freiverlad betrieben – das heisst als Anlage mit freiem Zugang für den eigenständigen Umschlag von Gütern im Einzelwagenladungsverkehr.
Die Ostschweiz und damit auch der Kanton St.Gallen werden weiterhin im Einzelwagenladungsverkehr sowie mit Ganzzugslösungen bedient. Derzeit laufen im Kanton St.Gallen Arbeiten zur Standortevaluation, wobei auch relevante Stakeholder einbezogen werden. An den beiden Standorten Gossau und Widnau wurden gemäss Regierung im Jahr 2024 insgesamt 3250 beladene Wagen umgeschlagen. Eine vollständige Aufhebung beider Standorte würde zu einer Zunahme von rund 25 Lastwagenfahrten pro Verkehrstag führen, die über das Strassennetz abgewickelt würden.
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