Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
Der TSV St.Otmar steht im Cup-Viertelfinal. Die St.Galler gewannen am Samstag eine spektakuläre Begegnung mit vielen Wendungen auswärts gegen Thun mit 36:35 nach Verlängerung. Bereits heute stehen die St.Galler in Aarau wieder im Einsatz.
Handball Andrin Dörwaldt musste bereits in der fünften Minute nach einer unglücklichen Verteidigungsaktion mit der Roten Karte vom Feld. Trotzdem war es St.Otmar, das nach elf Minuten 7:4 vorne lag. Die Führung hatte Bestand bis kurz vor der Pause. Dann schnappten sich die Berner Oberländer erstmals den Lead. In der zweiten Halbzeit lief die Geschichte genau umgekehrt: Thun erspielte sich bis zur 42. Minute eine Führung, ehe St.Otmar in der Schlussphase die Wende schaffte und nach dem 31:29 von Joschua Braun 68 Sekunden vor der Sirene wie der sichere Sieger aussah. Wacker kam aber tatsächlich noch mal zurück und rettete sich mit der allerletzten Aktion in die Verlängerung. Dort wiederholten sich im Kleinformat noch einmal die Geschichten der vorangegangen 60 Minuten. Zuerst führte Thun, dann schafften die St.Galler mit drei Toren in Folge die letzte und entscheidende Wende des Spiels. St.Otmar machte in der Folge zwar den Sack nicht vorzeitig zu, aber der Thuner Anschlusstreffer kam zu spät. Die Gäste jubelten nach dem spektakulären Coup über einen verdienten Sieg, den sie sich als Kollektiv erarbeitet hatten. Um nach dem Ausfall von Max Höning einen zusätzlichen Linkshänder im Kader zu haben, kam der 17-jährige Leon Schurter von Fortitudo Gossau mit einer Talentförderlizenz zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft St.Otmars. «Herauszuheben war auch hier die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen den Vereinen der Region», schreibt St.Otmar. Auf wen die St.Galler im Cup-Viertelfinal treffen, wird in dieser Woche ausgelost.
Für den TSV St.Otmar geht es bereits heute in der Meisterschaft weiter. Die Gelb-Schwarzen treffen um 19.15 Uhr auswärts auf den HSC Suhr Aarau. Die Aargauer liegen lediglich auf Rang 8, obwohl sie am meisten Partien absolviert haben. Die St.Galler wollen nach zuletzt zwei Niederlagen auch in der Meisterschaft zurück auf die Siegerstrasse. ⋌pd/tb
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