Beat Schwarz
freut sich darüber, dass die Vorlage «Wil-West» angenommen wurde.
Symbolbild.
Den Polizeikorps in der engeren Region St.Gallen ist aufgefallen, dass vermehrt Benzinbettler unterwegs sind. Sie machen sich des Betruges schuldig, weil sie sich gar nicht in einer finanziellen Notlage befinden, sondern diese nur vortäuschen.
Kriminalitätsentwicklung In einem aktuellen Fall stand ein Fahrzeug von Benzinbettlern am Strassenrand. Der Fahrer aus Rumänien hielt ausgerechnet ein ziviles Polizeifahrzeug an, um nach Benzingeld zu fragen. Bei der anschliessenden Kontrolle stellte die Polizei genügend Bargeld für eine Betankung fest. Die weiteren Abklärungen ergaben, dass der Fahrer in Deutschland mehrfach wegen Betrugs verzeichnet und national zur Verhaftung ausgeschrieben ist. Er wurde mit einer 24-Stunden-Wegweisung entlassen.
Bei einem anderen Fall in Gossau hielt ebenfalls ein Rumäne einen Automobilisten mit einem Schild für Benzinnachfrage in der Hand an. Sein Begleiter blieb im Auto sitzen. Eine Polizeipatrouille beobachtete die Situation und kontrollierte die beiden und ihr Fahrzeug. Auch sie führten genügend Geld für eine Benzintankung im Auto mit. Einer der beiden ist in der Schweiz schon mehrfach mit dieser Masche in Erscheinung getreten.
Es ist angezeigt, bei einem Betteln von Geld für Benzinfüllungen vorsichtig zu sein. Wenn ein Angebot von Benzin aus einem Reserve-Kanister erfolgt, geraten die Betrüger in Verlegenheit, sodass die Betrugsabsicht deutlich wird.
Rumänen sind gegenwärtig oft in Gruppen unterwegs und versuchen auch andere Betrügereien und Diebstähle zu begehen. So kontrollierte die Polizei ein Quartett, das zahlreiche Fingerringe und ein gefälschtes iPhone mit sich führte. Ein kontrolliertes rumänisches Trio hatte im Auto über hundert Kosmetik-Artikel versteckt, die vermutlich aus einem Diebstahl stammen. Im Fahrzeug von drei jungen Rumänen fand die Polizei Werkzeug, das für Einbrüche verwendet werden kann. Sie wurden schon früher bei Ladendiebstählen ertappt. Ein Rumäne, der Ladendiebstähle in Niederteufen und Herisau begangen hatte, war mit einem Mietwagen mit AI-Polizei-kennzeichen unterwegs, der schon wiederholt auf den Autobahn-Rastplätzen Sulzberg und Linkolnsberg aufgefallen war. An diesen Plätzen sind auch immer wieder dubiose Vorgänge zu beobachten mit Umladung von Gütern und Übernachtungen in den Autos.
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