Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Die Aussenfassaden sollen ihre ursprüngliche Gestaltung zurückbekommen.
Endlich kommt die Wiedereröffnung des Hotels Ekkehard an der Rorschacher Strasse 48, 48a und 50 in St.Gallen in Griffnähe. Schon im kommenden Herbst soll mit dem Umbau und mit der Sanierung gestartet werden. Vorgesehen sind rund hundert modern ausgestattete Zimmer sowie Restaurant, Bar und Bistro.
Stadthotel Es liegt für das von Ernst Leander 2008 verkaufte und seither geschlossene Hotel «Ekkehard» eine Baubewilligung vor, wie der «htr Hotelrevue» zu entnehmen ist. Das Projekt vom Architekturbüro Ammann und Koller (Forol) aus Gossau umfasst auch eine Aufstockung, den Anschluss an die Fernwärme, Photovoltaikanlage, 40 Veloabstellplätze, Aussengastronomie an der Schwalbenstrasse. Der grösste Eingriff erfolgt wohl beim früheren Stadtsaal, der von der jetzigen Besitzerin Daniela Koller von der Stadt zurückgekauft worden ist. Dieser verschwindet. Es wird ein Zwischenboden eingezogen, um hier weitere Hotelzimmer zu schaffen. Die architektonische Erscheinung soll wieder dem historischen Vorbild entsprechen. Die Neueröffnung kann frühestens 2028 nach einem Leerstand von 20 Jahren erfolgen. Die Investitionen belaufen sich auf rund 15 Millionen allein für Umbau und Aufstockung. Das Projekt ist über Jahre mit der Stadt St.Gallen entwickelt worden. Mit dem neuen Konzept sollen auch das Messepublikum und Freizeittouristen angesprochen werden. Das Quartier an der Rorschacher Strasse samt dem Linsebühl erhält damit eine Aufwertung. Das «Ekkehard» wurde 1895 als katholisches Gesellenhaus gebaut und entwickelte sich zu einer bekannten Adresse im städtischen Gesellschaftswesen. Es fanden viele Bälle, Konzerte und politische Anlässe statt. 1897 erfolgte hier die erste filmische Vorführung in der Stadt.
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