Milo Rau
wird als wirkmächtigster politischer Künstler unserer Zeit bezeichnet.
So wird sich das neue Kreisgerichts-Gebäude an der Schützengasse 1 präsentieren.
Das Kreisgericht St.Gallen erlebte im vergangenen Jahr eine starke Zunahme der Fälle. Es waren 4252 Eingänge (Vorjahr 3371) zu verzeichnen. Mit der Erledigung von 3923 Fällen (3403) ergeben sich 1512 Pendenzen (1088). Am stärksten zugenommen haben aufgrund einer Gesetzesänderung die Konkursverfahren, gefolgt von den familienrechtlichen Verfahren.
Justiz Die sehr hohe Geschäftslast, die im gleichen Mass in den anderen Kreisgerichten im Kanton angestiegen ist, bestätigt die Notwendigkeit der vom Kantonsrat bewilligten zusätzlichen Personalressourcen. Auch in räumlicher Hinsicht ist eine Erweiterung in die Wege geleitet worden. Das neue Domizil an der Schützengasse (ehemals Staatsanwaltschaft) wird für den Bezug vorbereitet. Das Preisgericht entschied sich für den Umbau für das Projekt «Frieden» des Verfasserteams Bosshard Vaquer Architekten GmbH in Zürich, das gegenwärtig zur Realisierung weiterbearbeitet wird.
Unter den Kreisrichtern gibt es aktuell verschiedene Änderungen. Andreas Schmid erklärte per 31. Januar 2026 seinen Rücktritt. Als Nachfolgerin wurde Christa Grünig gewählt. Bei den Ergänzungswahlen aufgrund der vom Kantonsrat zusätzlich bewilligten Personalressourcen wurden Ulrike Plangg und Michael Scherrer gewählt. Tabea Mazenauer erklärte aufgrund ihrer Wahl zur hauptamtlichen Kantonsrichterin per Ende 2025 ihren Rücktritt. Zu ihrem Nachfolger fiel die Wahl auf Stefan Marti.
Die laufende Amtsperiode der Kreisgerichte 2021 bis 2027 endet am 31. Mai 2027. Als Wahltage sind der 29.November 2026 und 28. Februar 2027 vorgesehen. Die Bekanntgabe der Details erfolgt im kommenden Mai.
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