Mathias Gabathuler
hat Gespräche zum Sportpark Gründenmoos wieder aufgenommen.
Marco Letta.
Nach fast einem Jahrzehnt an der Spitze der St.Galler Stadtwerke hat Unternehmensleiter Marco Letta seinen Weggang angekündigt. Er wird das Unternehmen zur Jahresmitte 2026 verlassen.
Stadtwerke Während Marco Lettas Amtszeit wurde das Aufgabenspektrum der St.Galler Stadtwerke deutlich erweitert. Insbesondere die Umsetzung des Energiekonzepts 2050 der Stadt St.Gallen gewann an Dynamik. Der ökologische Umbau der Energieversorgung schritt voran, insbesondere durch den Ausbau der Fernwärme, die Verstärkung und Modernisierung des Stromnetzes sowie einen stärkeren Fokus auf Digitalisierung und Automatisierung. Parallel dazu wurden neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt und der Smart-Meter-Rollout planmässig vorangetrieben. Gleichzeitig veränderten neue nationale und kantonale Gesetzgebungen die Rahmenbedingungen für Energieversorgungsunternehmen. Die St.Galler Stadtwerke nahmen diese Entwicklungen aktiv auf und passten ihre strategische Ausrichtung laufend an. Ein zentrales Vermächtnis von Marco Letta ist die Vision des «Virtuellen Kraftwerks St.Gallen», deren Umsetzung derzeit im QuartierLab Russen/Hof erfolgt. Das Projekt steht für eine moderne, vernetzte und flexible Energieversorgung, welche lokale Produktion, Speicher, Netze und Verbrauch intelligent verbindet. Der Führungswechsel ist bewusst auf diesen Zeitpunkt angesetzt. In den kommenden Jahren liegt der Fokus auf der Umsetzung der erarbeiteten Strategien sowie auf einer geeigneten Organisationsform. Die Verantwortung dafür soll auf Wunsch von Marco Letta einer neuen Unternehmensleitung übertragen werden. Nach seinem Weggang wird Marco Letta Verwaltungsratsmandate auf privater Basis übernehmen und seine Expertise weiterhin der Energie-branche und weiteren Industriezweigen zur Verfügung stellen.
pd
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