Jeyakumar Thiurairajah
wurde als St.Galler Stadtparlamentspräsident vorgeschlagen.
Visualisierung: So könnte das Sitter Valley in Zukunft aussehen.
Im Sitter Valley entsteht eine emissionsarme Energieversorgung. Die St.Galler Stadtwerke bauen dafür eine moderne Anlage, die Holzpellets und eine Wärmepumpe kombiniert und ab Winter 2026/2027 die Wärme- und Kälteversorgung sicherstellen soll.
Energie Das Areal Sitter Valley an der Moosmühlestrasse entwickelt sich zu einem bedeutenden Standort für Unternehmen aus Produktion, Dienstleistung und innovativen Branchen. In den kommenden Jahren entstehen auf einer Fläche von rund 50'000 Quadratmetern Büro-, Gewerbe- und Produktionsgebäude, die Platz für bis zu 600 Arbeitsplätze bieten sollen. Ein zentrales Element dieser Arealentwicklung ist die Einführung einer vollständig CO₂-neutralen Energieversorgung, die von den St.Galler Stadtwerken in Zusammenarbeit mit der Sitter Projekt AG und der Mettler Entwickler AG umgesetzt wird.
Im Zuge des Projekts wird die bestehende Ölheizung ausser Betrieb genommen und durch eine neue Energiezentrale ersetzt. Die Stadtwerke planen eine Anlage, die etappiert erstellt wird und aus einem Holzpelletkessel sowie einer reversiblen Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht. Während die Pelletheizung in der kalten Jahreszeit die Wärmeproduktion übernimmt, sorgt die Wärmepumpe in den Übergangsmonaten für die nötige Energie und kann im Sommer zusätzlich zur Kühlung des Areals eingesetzt werden. Damit entsteht ein Versorgungssystem, das sowohl klimaneutral als auch flexibel betrieben werden kann.
Die St.Galler Stadtwerke übernehmen im Rahmen eines langfristigen Vertrags die gesamte Energieversorgung des Areals – von der technischen Planung über die Finanzierung und den Bau bis zum späteren Betrieb der neuen Anlage. Die Inbetriebnahme ist auf den Winter 2026/2027 vorgesehen. Parallel zur Heizzentrale entsteht zudem eine neue Trafostation, welche künftig gemeinsam mit geplanten Photovoltaikanlagen die Stromversorgung des Areals gewährleistet. Auch diese Infrastruktur wird von den Stadtwerken realisiert und betrieben. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen gilt als Beispiel für eine verantwortungsbewusste Entwicklung städtischer Wirtschaftsflächen. Die Kombination aus regionaler Energieproduktion, Versorgungssicherheit und modernen Technologien soll die Grundlage für einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Unternehmensstandort bilden. So schafft das Projekt nicht nur die Voraussetzungen für eine emissionsarme Energieversorgung, sondern stärkt zugleich die Standortattraktivität des Sitter Valley innerhalb der Stadt St.Gallen.
pd
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